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Freitag, 18. Mai 2012
Energieberater-Datenbank des GIH Bundesverbands
News

GIH Rheinland-Pfalz mit neuer Energie 

Die Mitglieder des GIH Rheinland-Pfalz  (Gebäudeenergieberater*Ingenieure*Handwerker) hielten ihre Mitgliederversammlung in den Konferenzräumen der Königsbacher Brauerei in Koblenz ab. 

Als Gäste konnten der 2. Vorsitzende des GIH Bundesverbandes Dieter Bindel und der Schatzmeister des GIH Bundesverbandes Joachim Schmidt begrüßt werden. 

Als Referenten konnten der 2. Vorsitzende des GIH Bundesverbandes Herr Dieter Bindel und für die KfW der Regionalleiter Vertrieb der KfW Bonn Herr Marcus Kaufmann gewonnen werden. 

Der 1. Vorsitzende des GIH Rheinland-Pfalz Dirk Schmidt beschrieb einen Teil der Aktivitäten in 2011, so begleitete man als Referent die LBS Informationsveranstaltungen für Fachleute an sechs Standorten in Rheinland-Pfalz, betrieb Öffentlichkeitsarbeit bei diversen Veranstaltungen im Bereich Energie, förderte die Weiterbildung von Netzwerken im energetischen Bereich, begleitete die ersten Westdeutschen Fensterbautage am Nürburgring als kompetenter Ansprechpartner, beteiligte sich an der Rheinland-Pfalz Ausstellung  mit Fachvorträgen, war präsent auf Empfängen der HWK und der IHK mit Kontakten zu Kommunen und Unternehmen, arbeitete mit in EOR (Landesenergieagentur Rheinland-Pfalz) Arbeitskreisen mit Wirken in Richtung Politik und in Unterstützung der Landespolitik, war auf Gewerbeschauen präsent und drehte einen Film über energetische Sanierung an einem Musterobjekt, der als Anschauungsmaterial für Sanierungswillige dienen soll, der neue Internetauftritt www.gih-rlp.de wurde geschaffen, der Aufbau eines regelmäßigen Newsletters ins Leben gerufen und es laufen Planungen zu einem Web-Shop und Formulardienst für die Verbandsmitglieder des GIH Rheinland-Pfalz.

Schatzmeister Armin Klein erläutert die Einnahmen- und Ausgabensituation des GIH Rheinland-Pfalz, dem der Bericht der Kassenprüfer Manfred Schreiber und Andre Nesselberger und die Entlastung des Vorstandes folgte.

Im Vortrag des 2.Vorsitzenden des GIH Bundesverbandes Dieter Bindel erläutert dieser die Gründe für die Schaffung der neuen „dena“ Expertenliste.

Der Bund ist der Fördermittelgeber und hat in einer Evaluierung der BAFA Vor-Ort-Energiesparberatung 700 Beratungsberichte prüfen lassen. Daraufhin erging der Auftrag an die Ministerien den Aufbau einer neuen Expertenliste mit Qualitätssicherung in die Wege zu leiten. Ergebnis ist die „dena“ Expertenliste für Beratung und Begleitung. Der GIH Bundesverband übernimmt  die Sicherstellung der Qualifikation.

Der GIH Bundesverband betreibt folgende Aktivitäten

- Interessenvertretung für die Mitgliedsverbände

- Mitwirkung bei der Energieeffizienzrichtlinie KfW – KMU

- Netzwerken mit den Akteuren im Energiebereich

– Einwirken auf zukünftige Entwicklungen

- Energieberaterdatenbank

- Interner Zugang mit Infos und Angeboten  

Die Zukunftsthemen des GIH Bundesverbandes werden wie folgt skizziert.

- Wegbereiter für die Landesverbände

- Stärkung der Position in der Politik

- Qualitätssicherung und Zertifizierung

- BINE Förderdatenbank  

Herr Marcus Kaufmann als Vertreter der KfW beschreibt die wohnwirtschaftlichen Programme und die Förderung im Bereich KMU.

Er beschreibt die finanzielle Ausstattung der Programme für die nächsten 3 Jahre und nährt die Hoffnung auf eine Verstetigung der KfW Förderung.

Neue Energien sollen auch in den Bereich der Aus- und Weiterbildung fliesen. Hier sollen über die bisherigen lokalen Möglichkeiten vor allem die gemeinsamen Partner des GIH Bundesverbandes genutzt werden.

Die Mitgliederversammlung des GIH-RLP beschließt neue Kooperationen mit dem GIH Bundesverband ins Leben zu rufen. Hier werden Kooperationspartner und Unterstützer so definiert das die Freiwilligkeit der Kooperationsentscheidung oberste Priorität besitzt, absolute Unabhängigkeit und Selbständigkeit der Kooperationspartner auch während der Kooperation gewährleistet ist und die im Vergleich zum Alleingang bessere Zielerreichung als Zweck bzw. Ziel der Kooperation festgelegt werden. Diese genannten Faktoren treffen sowohl auf den Profit- als auch auf den Non-Profit-Bereich zu und sind somit auch für die Kooperation zur Entscheidungsfindung der Sanierungswilligen relevant.

Kooperationsbeziehungen sind in hohem Maße von emotionalen Faktoren geprägt; je angenehmer die beteiligten Personen das Kooperationsklima wie Menschen, Umgehensweisen, räumliche Gestaltung, Verbindlichkeiten und Verlässlichkeit erleben, desto trag- und belastungsfähiger ist die Kooperation.

Kooperationsbeziehungen müssen gepflegt und immer wieder neu belebt werden. Dazu bedarf es der ständigen Vergewisserung, dass noch die gemeinsamen Ziele gelten, die gegenseitige Akzeptanz besteht und der gemeinsame und gegenseitige Nutzen weiterhin gegeben ist.

Zur Anbahnung erfolgreicher Kooperationsbeziehungen bedarf es dreier Grundschritte:
-  der Bestimmung eigener Problemdefinition, Zielsetzung und wünschenswerten Kooperationspartnern,
- des Hineinversetzens in die gewünschten Kooperationspartner, ihren möglichen Zielen, Interessen und auch Widerständen,
- der Entwicklung einer Handlungsstrategie, die ressourcenorientiert an den Zielen und Interessen der Kooperationspartner ansetzt und die Attraktivität einer Kooperation für alle Beteiligten in den Vordergrund stellt.

Zum Ausklang der Versammlung findet eine Diskussion über die Beitragssätze für Kooperationspartner statt und der Vorstand stellt die Preisstaffel des GIH Bundesverbandes als Grundlage vor.

Aus formalen Gründen stimmt Mitgliederversammlung der Satzung einstimmig zu.

Am Ende eines ereignisreichen Jahres verlief die Mitgliederversammlung des GIH-RLP in vorweihnachtlicher Harmonie.

Informationen unter www.gih-rlp.de und info@gih-rlp.de 

Für den Inhalt Gerd Fasel 2. Vorsitzender GIH-RLP

 

Erstellt in: Bundesverband
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