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Sonntag, 5. Februar 2012
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Absorber

Die "Empfangsfläche" eines Sonnenkollektors - der Absorber - nimmt Sonnen-energie auf und wandelt sie in Wärme um. Ein qualitativ hochwertiger Absorber kann über 90 Prozent der Sonneneinstrahlung zur Brauchwassererwär-mung nutzen.

 

Anlagen-Aufwandszahl

Sie beschreibt die energetische Effizienz des gesamten Anlagensystems  über Aufwandszahlen. Die Aufwandszahl stellt das Verhältnis von Aufwand und Nutzen (eingesetzter Brennstoff zu abgegebener Wärmeleistung) dar. Je kleiner die Zahl, um so effizienter ist die Anlage. Die Aufwandszahl schließt auch die anteilige Nutzung erneuerbarer Energien ein. Deshalb kann dieser Wert auch kleiner als 1,0 sein.
Bei der hier angegebenen “Anlagenaufwandszahl“ ist die “Primärenergie“ einbezogen. Die Zahl gibt also an, wie viele Einheiten (kWh) Energie aus der Energiequelle (z.B. einer Erdgasquelle) gewonnen werden muss, um mit der beschriebenen Anlage eine Einheit Nutzwärme im Raum bereitzustellen. Bei Wohngebäuden ist in der Anlagenaufwandszahl auch die Bereitstellung einer normierten Warmwassermenge berücksichtigt. Die Anlagenaufwandszahl hat nur für die  Gebäudeausführung Gültigkeit, für die sie berechnet wurde.

 

Blockheizkraftwerk (BHKW)

Blockheizkraftwerke sind Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten: Diesel- oder Gasmotoren treiben Generatoren an und erzeugen Strom; gleichzeitig wird die Abwärme der Motoren über Wärmetauscher nutzbar gemacht. Auch Brennstoffzellen können als BHKW eingesetzt werden, wobei sie im Vergleich einen höheren Stromanteil erreichen (hohe Stromkennziffer). Da in einem Prozess Strom und Wärme produziert werden, ist der Gesamt-Wirkungsgrad solcher Anlagen entsprechend hoch. Dort, wo über das ganze Jahr ein gleichbleibender Wärmebedarf besteht (wie beispielsweise in Schwimmbädern und Krankenhäusern), kann das BHKW eine lohnende Investition sein - dabei beträgt die Energieausnutzung dann je nach Temperaturniveau bis etwa 85 Prozent.

 

Brennstoffzelle

Die Brennstoffzelle ist ein Aggregat, in dem - mit hohem Wirkungsgrad und daher geringerem CO2 -Ausstoß sowie fast ohne Schadstoffe - aus chemischer Energie (in Form von Erdgas, Methanol, Benzin usw.) Strom und Wärme erzeugt wird. Die direkte Umwandlung in elektrische Energie und Wärme erfolgt dabei in einer kontrollierten Reaktion ("kalte Verbrennung") von Wasserstoff (teilweise auch von CO) und Sauerstoff; als Endprodukt entsteht im wesentlichen Wasserdampf, der nicht zum Treibhauseffekt beiträgt. Allerdings wird bei der notwendigen Umwandlung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe in Wasserstoff (Reformierung) CO2 erzeugt. Es gibt verschieden Typen von Brennstoffzellen, die sich insbesondere in den Materialien und den Temperaturen unterscheiden und für unterschiedliche Einsatzzwecke geeignet sind. Zur Zeit werden mehrere erdgasbetriebene Brennstoffzellen u.a. von Energieversorgungsunternehmen getestet, um diese umweltschonende Technik weiter zu entwickeln und Aussagen über die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit zu erhalten. Die Brennstoffzelle für Pkw und Autobusse befindet sich ebenfalls in der Entwicklung. Der Antrieb der Fahrzeuge erfolgt dabei über einen Elektromotor, den die Brennstoffzelle mit Strom versorgt. Mini-Brennstoffzellen werden für den Ersatz von Batterien für Laptops, Camcorder usw. entwickelt. Ein breiter Einsatz von Brennstoffzellen wird insbesondere durch die noch hohen Herstellkosten behindert.

 

Dampfsperre

Die Dampfsperre verhindert, dass sich hinter einer Innendämmung Tauwasser sammelt; bei einer Dachdämmung erhöht sie gleichzeitig die Winddichtigkeit. Die Dampfsperre wird zwischen Dämmstoff und Innenputz bzw. -verkleidung angebracht. Die Feuchtigkeit der Raumluft kann so nicht mehr das Dämm-Material erreichen. Die Dampfsperre besteht üblicherweise aus Aluminium oder Polyethylen (PE); bei so genannten Innendämmungs-Verbundplatten ist sie meist integriert.

 

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